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Artikel getaggt mit ‘tauchen’

nIceland

Island

Land der Superlative: Die meisten Autos pro Bewohner, die meisten Autoren, die höchste Lebenserwartung in Europa, die höchste Selbstmordrate… Wie man sieht bleiben nur wenige Wünsche offen. Achja, eines hätte ich fast vergessen: Das teuerste Reiseland der WELT!!! Die Wirtschaftskrise hat zwar das ihre dazu beigetragen, die Reisebörse zu entlasten, aber trotzdem sind einige Dinge immer noch sündhaft teuer. Zum Beispiel Mietwagen. Ohne kommt man einfach schlecht durchs Land, auch wenn ich ehrlich überrascht war, wo einem Busse überall begegnet sind. Auch an Orten die man mit dem normal PKW gar nicht erreicht (Landmannalaugar, þórsmörk). Wenn man gleich die Königsklasse, sprich die Allradfahrzeuge, begehrt, dann sollte man auf Preise eingerichtet sein, bei denen der Kauf wirklich eine Überlegung wert ist. Ein gewöhnlicher Geländewagen kostet zur Zeit für 18 Tage rund 3.500 €! Mieten nicht kaufen!! Wenn man ein solches Gefährt sowieso sein Eigen nennt und ihm die isländischen Straße/Pisten antun will, dann sind ca. 1.500 Euronen für die Fähre eine Alternative. Gleiches gilt für das eigene Wohnmobil. Apropos, die Schlafsackunterkünfte (Doppelbettzimmer, ohne Bettzeug) die wir uns angetan haben, haben im Durchschnitt ca. 7.000 ISK gekostet und waren alle o.k. Jugendherbergen lagen bei ca. 5.000 ISK. Ansonsten sind die Kosten übersichtlich, vorausgesetzt man kocht selber und kauft nur im Supermarkt ein. Sehr erfreulich ist die Einstellung der Isländer zu Eintrittsgebühren. Die meisten Sehenswürdigkeiten hat hier Mutter Natur gemacht und dementsprechend erhebt auch keiner Verwertungsansprüche. Wo man in Deutschland (und anderswo) erst am Parkplatz und später beim Eintritt abgezockt wird, bleibt hier die Freude ungetrübt. Einzige Ausnahme ist die blaue Lagune, die fast jeden Monat die Preise dem Euro anpasst…

Bei der Lagune sind wir schon fast bei meinem Lieblingsthema, einer Einrichtung die fast jeder Isländer sein Eigen nennt: Der Hotpot! Eine überdimensionierte Badewanne bei der auch Besuch mit hineinpasst (ca. 2 m³). Die steht nicht etwa irgendwo im Keller und gammelt vor sich hin (wie wohl die meisten Saunas in Deutschland), sondern sie steht im Freien, also im Garten und drin sprudelt immer ca. 40 °C warmes Wasser. Immer! Meint 24 Stunden am Tag, sieben Tage die Woche, natürlich auch im Winter! Was dem umweltbewussten Teutonen wohl einen Herzkasper verursacht, ist hier dank Geothermie das Normalste von der Welt. Und es gibt nichts Schöneres als nach einem anstrengenden Tag in den Hotpot zu sinken und die letzten Sonnenstrahlen aufzusaugen. Vom Thema Hotpot bekommen wir wunderbar den Übergang zum nächsten Highlight: Wasser. Kann man aus jedem Bach trinken und davon ausgehen, dass es sauberer und bekömmlicher ist als alles was in Deutschland im Regal steht. Die Seen sind so klar das man problemlos 7 – 8 Meter tief schauen kann und noch alles erkennt. Etwas was ich mir dieses mal verkniffen habe ist Tauchen. Bringt man vielleicht nicht gerade mit Island in Verbindung, aber wo auf der Erde kann man bei einer Sicht von bis zu 100 Metern über dem Riss zweier Kontinentalplatten schweben? Steht aber schon auf der todo Liste für das nächste mal.

 

Davon abgesehen sind die Isländer um viele Sachen auch nicht zu beneiden, hier ist die Natur tatsächlich noch eine Herausforderung die es zu bewältigen gilt. Das hier alles ziemlich teuer ist liegt eben auch daran, dass 300.000 Menschen die Infrastruktur eines Landes gewährleisten müssen, das so groß ist wie Bayern und Baden-Württemberg zusammen. Laut Aussage erfahrener Islandreisender kostet der Urlaub aber aktuell nur noch die Hälfte von dem was es noch vor zwei Jahren war. Also lohnt sich der Urlaub hier? Mit dem gleichen Geld kann man zweifelsohne auch anderswo (einen längeren) Urlaub machen, aber Island ist auf alle Fälle eine Reise wert. Die Leute waren alle sehr nett und was die Natur hier bietet ist schon grandios und einmalig. Wie Skandinavien? Nein, Skandinavienfeeling ist hier kaum aufgekommen, es fehlt der Duft frischer Wälder, die sind hier nämlich Mangelware.

Island

 

P.S.

Etwas hätte ich beinahe vergessen: Skyr! Zählt zur Kategorie der Milchprodukte und könnte meiner Meinung ein richtiger Renner in Deutschland werden. Jedenfalls würde MüllerMilch’s überzuckerte Plörre in den Regalen „kleben“ bleiben. Leider in Deutschland nicht zu bekommen, aber beim nächsten Dänemarkurlaub mal die Augen aufhalten.

So long

Falko Dietersson & Claudia Karl-Heinzdottir

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Silvester in Donsol

Bin wieder in Legaspie!

Donsol ist nicht mehr als ein kleines Fischerdorf und deshalb war ich letzten Tage nicht in der Lage euch auf dem Laufenden zu halten. Also hier die Zusammenfassung:

Bin am 29.12. kurzentschlossen gleich nach Donsol aufgebrochen. Hatte ueberlegt noch zu warten und vielleicht den Mount Mayon zu besteigen (dauert zwei Tage), aber da sich das Wetter hier nicht besserte bin ich gleich weiter. Einen Walhai zu sehen ist zu dieser Jahreszeit auch nicht hundertprozentig sicher, bin eigntlich zu frueh dran, an sich sollte man im Maerz kommen. In Donsol angekommen gleich im Tourist Office angemeldet, denn so einfach kommt man nicht zum Walhai-gucken. Es duerfen max. 7 leutchen auf ein Boot und nur ein Boot pro Walhai.

30.01.2008

Man faehrt morgens gegen 08:00 Uhr mit einer Banka und max. 7 Personen und einem BIO raus. BIO ist die Abkuerzung fuer Buntanding Interaction Officer, man vermutet wohl richtig, dass das Land mit den drei Buchstaben seine Haende im Spiel hatte, als dieser Ecotourismus eingerichtet wurde (ich meine nicht die DDR!). Ich war auch gleich auf dem ersten Boot, was grundsaetzlich besser ist, weil die Chance Walhaie zu sehen morgens am groessten ist, aber in diesem Fall ein Reinfall, denn nach einer halben Stunde mussten wir das Boot wechseln, weil unser Motor zuviel Oel verloren hat (das will was bedeuten). Aber als wir dann zu den anderen drei Booten aufholen hat von denen bisher auch noch keiner was gesehen. Also kreuzen wir langsam wie alle anderen ueber die Bucht und warten. Ab und zu kann man einen Schwarm Thunfische auf dem Wasser tanzen sehen, Moewen, schwimmenden Muell, aber Butanding? Fehlanzeige. Dann aber bricht auf einmal Hektik aus, unser Spotter hat was gesehen. Und tatsaechlich, nicht weit entfernt ragt eine Finne aus dem Wasser. Das Boot nimmt Fahrt auf und versucht parallel zur Schwimmrichtung des Fisches einzuschwenken. Bevor es losging haben wir auch noch ein Testschwimmen machen muessen und eine Einweisung bekommen. Sobald er das Signal gibt auf welcher Seite wir das Boot verlassen werden, sollen wir auf Kommando der Reihe nach langsam ins Wasser gleiten, um den Hai nicht zu verscheuchen… als ob das lauter waere als der Motor… . Doch in der Hektik hat die erste Reihe verpennt, dass der Guide schon lange im Wasser ist. Also alle Mann im Hechtsprung ueber Bord, aber das war zu spaet… Der Einzige der was vom Walhai gesehen hat war der Guide… Na wenigstens einer… Noch ein paarmal taucht irgendwo eine Finne aus dem Wasser auf, aber immer sind die Boote zu spaet. Dann auf einmal wieder Hektik, aber ich bin auf der anderen Seite vom Boot und bekomme nicht soviel davon mit, denn ich haenge schon mit den Beinen ueber der Bordwand, das naechstemal will ich nicht zu spaet wegkommen! Auf einmal wird das ohnehin nicht so helle Wasser unter meinen Fuessen dunkel und bekommt weisse Flecken. Der Hai taucht gerade direkt unter unserem Boot durch! Und das so, das ich das Gefuehl habe ich koennte auf ihn drauf treten! So war das ja eigentlich nicht gedacht, hinterher, aber der Hai ist wieder abgetaucht. Mehr zu sehen gibt es heute anscheinend nicht. Die anderen Boote machen sich auf den Rueckweg und wir freuen uns, dass wir ja noch eine Stunde bleiben koennen, da wir ja wegen des Motorschadens erst spaeter losgekommen sind. Aber die extra Zeit hilft auch nicht, im Gegenteil. In der Zwischenzeit sind Regenwolken aufgezogen und bevor man sich versieht, ist die Kueste nicht mehr zu sehen. Vor uns eine graue Wand. Als wir in sie eintauchen, ist es als ob man in eine andere Welt eintaucht. Eben noch, naja, nicht gerade sonnig, aber warmes Wetter und windstill und jetzt Regen das man keine drei Meter gucken kann und Wind! Die Kombination aus ohnehin nicht warmen Regenwasser und kuehlen Wind lasst und alle schlottern, man ist das kalt! Und unser Steuermann? Der hat sich in eine Plastiktuete gemummelt und scheint sich nicht weiter um das Boot zu kuemmern, aber wahrscheinlich tue ich ihm unrecht, denn nach einer gefuehlten Ewigkeit kommen taucht wieder Land auf und wir sind direkt an unserem Ausgangsort angekommen.

31.12.2008

Zweiter Tag, naechster Versuch! Kein richtiger Regen, aber nieseln tut es die ganze Zeit… Neuer Guide, neues Glueck… Und tatsaechlich dauert es diesmal nicht lange und zwischen einem Haufen springender Fische taucht eine grosse Flosse auf. Unser heutiger Guide ist etwas besonnener. Er dirigiert das Boot an die richtige Stelle, wir huepfen ins Wasser und ich sehe … nix. Die Sicht ist ziemlich miserabel, weil das Wasser voller Plankton ist, gerade das ist aber auch der Grund warum die Walhaie hierher kommen… Wo schauen die anderen hin? Also Kopf aus dem Wasser, die anderen suchen, ah, wohl weiter links, Kopf wieder unter Wasser und direkt vor mir ist er! In ca. 3-4 Meter Entfernung schwimmt er an mir vorbei. An der Seite haengen ueberall Cleanerfische und man kann die weissen Punkte deutlich erkennen. Laenge ca. 7-8 Meter. Ich versuche ihm noch ein Stueck zu folgen, aber dann taucht er ab. Das ganze hat vielleicht eine Minute gedauert, aber war trotzdem eindrucksvoll! Der Tag ist gerettet, kann nur noch besser werden und das wird es auch. Dauert nicht lange, dann ist der naechste Hai gesichtet. wieder ins Wasser und suchen im trueben Wasser, obwohl er sich ziemlich langsam bewegt erscheint die riesige Heckflosse wie aus dem Nichts. Dieser Fisch ist noch ein Stueck groesser als der erste und vor allem nicht so scheu. Ich kann in alle Ruhe (o.k. bei der Aufregung gibt es keine Ruhe) an ihm entlang tauchen, bis zum Kopf. Er hat ein paar kleinere Verletzungen an der hinteren Flosse, aber ansonsten ein praechtiges Exemplar, vielleicht 10 Meter lang? Aber dann wird ihm wohl zuviel und er taucht ab. Wow, es ist schwer zu beschreiben, dieses Gefuehl neben einem so grossen Fisch (der absolut harmlos ist) im Wasser zu schwimmen. Aber das war es dann fuer heute auch, heute wollen wir mal vor dem grossen Regen, der gegen Mittag herunter kommt, zuhause sein.

Am Abend geht es dann noch in die Stadt, mein Guesthouse liegt etwas ausserhalb. Der Tag lief so gut, da kann ich es mir nicht verkneifen und frage den Tricyclefahrer ob ich mal fahren darf. Kein Problem! Na dann, los … und abgewuergt. Die Schaltung ist anders als am Motorrad.. Beim ersten Ausweichen auf der Strasse das Rad vom Beiwagen in den Graben gelenkt,… das ganze ist nicht so einfach wie es aussieht. Vor allem wenn man bedenkt, das dieses kleine Moped einen Beiwagen hat, der um einiges schwerer ist, als es selbst. Auf dem Weg loese ich ziemliche Erheiterung bei allen anwesenden aus… Kurz vor Donsol gibt es eine Polizeisperre, hatte ich ganz vergessen… Man brauch auf den Philippinen eigentlich einen Internationalen Fuehrerschein (den ich nicht habe) und ob man damit ein Tricycle fahren darf weiss ich nicht. Aber zum Glueck haelt mich keiner an und wir kommen ohne weitere Blessuren am Markt an. Die Geschichte scheint schnell die Runde gemacht zu haben, denn auf dem Rueckweg fragt mich der erstbeste Tricyclefahrer ob ich denn fahren moechte… genug Aufregung fuer einen Tag!

01.01.2009

Frohes Neues! Haette es beinahe verschlafen… Die Ballerei hat eigentlich schon Weihnachten angefangen, auf dem Markt in Legaspie gab es eine ganze Reihe von Staenden, die nichts anderes verkauft haben als Knaller.

Heute ist dann ein reiner Gammeltag. Da es fast ununterbrochen regnet gibt es auch nichts besseres zu tun, als auf der Veranda zu sitzen, zu lesen und Musik zu hoeren. Gut wenn man mehrere Buecher dabei hat, schlecht wenn man die alle schon ausgelesen hat… Konzentriere mich also auf die kulinarischen koestlichkeiten, heut abend gibt es Stingray!

so schoen war es nur am ersten Abend...

so schoen war es nur am ersten Abend...

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Alles Bravo an der Sulusee

22. Dezember, 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Haben heute El Nido den Rueckengekehrt und sind Richtung Sueden aufgebrochen. An sich wollten wir noch nach Fort Barton an der Westkueste, aber wenn man bestimmte Ziele auf Palawan erreichen will, dann muss man auch die entsprechende Zeit mitbringen. Die Strasse dorthin wird in der Regenzeit regelmaessig unbrauchbar und bisher ist sie noch nicht wieder repariert worden. Das naehchste Boot geht aber erst am 24. und das auch nur wenn genuegend Leute zusammenkommen… Also haben wir uns fuer eine kleine Insel an der Ostkueste entschieden: Coco Loco.

Die Strasse nach Roxas (gesprochen Rohas) hat noch nie bessere Tage gesehen, sie war schon immer beschissen. Man wird so durchgeschuettelt das einem evtl. auch mal was aus der Tasche faellt, wie mir mein Mobiltelefon… Ein freundicher Junge hat es aufgehoben, ist an der naechsten Station ausgestiegen und hat sich ueber seinen Fund gefreut.. Aber dann kam wohl das schlechte Gewissen, er ist mit einem Moped dem Bus hinterher und hat es mir atemlos zurueckgegeben. Ich hatte die Funkkeule schon abgeschrieben (war das 6 Euro Modell aus Bangkok), aber es war trotzdem nett es wieder zu bekommen! Die 60min Bootsfahrt zur Insel war dann aeusserst nass, aber dafuer sind wir mit einem schicken kleinen Bungalow entschaedigt worden. Der letzte in der Reihe, wir hatten also unserer Ruhe! Der liebe Gott hat tatsaechlich nur eine Schippe Sand in die Sulusee fallen lassen und schon war Coco Loco geboren. Die Inselumrundung hat man nach ca. 20 Minuten hinter sich, aber trotzdem wird es nicht zu eng. Das Schnorcheln ist vergleichsweise schoen und das Essen ist sogar im Preis inbegriffen. Am Abend legen wir uns an den Strand und man hat einen Sternenhimmel vor sich, wie man ihn sonst vielleicht nur in der Sahara sieht. Und dann machen wir noch eine Entdeckung. Beim naechtlichen Spaziergang sehe ich auf einmal das in Claudis Fussstapfen etwas leuchtet. In ein Nest Gluehwuermchen wird sie schon nicht getreten sein, aber was ist es sonst? Es ist inzwischen ca. 22:30 und die See hat sich ca. 2 m zurueckgezogen. Der Teil des Strandes auf dem wir jetzt laufen ist sonst unter Wasser. Nochmal genau hingeschaut und dann sehen wir, dass am ganzen Strand entlang kleine phosphorisierende kleine Muscheln im Wasser liegen. Sie leuchten fuer ein, zwei Sekunden auf und tauchen in der Zeit das Wasser in ein kaum sichbares gruenes Leuchten. Schoen!

Ueberladen, voll? Gibt es nicht!

Ueberladen, voll? Gibt es nicht!

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on coron

16. Dezember, 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Lebenszeichen!

Gestern haben wir gegen 05:30 das Paradis auf Pandan Island verlassen, haben uns nocheinmal auf die staubige Strasse nach San Jose gemacht und nach ein wenig Hektik das Boot nach Coron erwischt. Nach der ca. 6 1/2 stuendigen Ueberfahrt auf einer Banca die eigentlich Fracht transportiert, sind wir gestern in Coron angekommen. Der erste richtige Ort, der nach Backpackern “riecht”. Grosse Attraktionen gibt es hier nicht, aber in der naeheren Umgebung liegen etliche Wracks im Meer und das ist der Magnet der alle hier her zieht. Ich hatte allerdings seit gestern ein dumpfes Gefuehl im Ohr und habe mal vorsichtshalber das Krankenhaus in Coron aufgesucht. Beim Tauchen soll man damit ja nicht spassen, auch wenn ich mir eigentlich ziemlich sicher bin, dass sich nur eine Pfropfen Ohrschmalz oder sowas quer gelegt hat. Pustekuchen, die Aerztin diagnostiziert ein angerissenes Trommelfell?! Aber Schnorcheln darf ich auch noch und tauchen bis 3 Meter?… Naja, irgendwas ist nicht in Ordnung, das habe ich auch gemerkt. Bekomme Tropfen verschrieben und soll meine Antibiotika 8 Tage lang nehmen. Damit ist Tauchen fuer diesen Trip wohl gestorben, Sch…. Werden also morgen gleich weiter Richtung El Nido!

Abends noch auf den Hausberg geklettert und einen wunderschoenen Sonnenuntergang genossen, morgen geht es weiter.

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Mabuhay Pandan

11. Dezember, 2008 Hinterlasse einen Kommentar

Haben das fast unmoegliche geschafft und sind am 08. direkt von Manila bis nach Pandan gekommen. Aber ganz der Reihe nach. Unser Flug ging ja erst Nachmittags und mit noch einer halben Stunde Verspaetung sind wir in San Jose/Mindoro gelandet (sind uebrings genau ueber den Taal-Vulkan geflogen, konnte ihn also auch noch einmal von oben sehen).

Ein kleiner Provinzflughafen aus dem Bilderbuch. Das Gepaeckband ist ein hoelzerner Tresen und man durfte sich in etwas eintragen, dass ich mal das Gaestebuch des Flughafens nennen wuerde. Schnell mit dem naechsten Tricycle zum Busbahnhof und den 18:00 Bus Richtung Norden erwischt. Nur das der noch lange nicht losfuhr… Immer wenn man dachte jetzt hat der gute Schaffner alle Moeglichkeiten durchprobiert noch mehr Leute hineinzuquetschen, dann wurde nochmal neu sortiert… Es ist also schon dunkel als wir loskommen, was nicht sehr vertrauenseinfloessend ist, wenn man eine Vorstellung von Bus und Strasse, insbesondere deren Beleuchtung hat. Nach einem dreistuendigem Hoellenritt auf der Buckelpiste sind wir endlich in Sablayan und es ist auch schon 21:30. Die Chance jetzt noch auf die Insel zu kommen duerften gleich null sein. In der Stadt gibt es gerade ein Fest (laeuft wohl schon 4 Tage) und alle sind guter Laune. Nach Pandan, jetzt noch?! Kein Problem… Erklaert uns der leicht angetrunkene Polizeichef (oder was auch immer er genau ist). Kein Tricycle greifbar? (sind alle besoffen…) Na dann nehmen wir doch einfach den Polizeibus! FriendlyR, wie er sich vorstellt, sitzt mit uns auf der Ladeflaeche als wir uns auf den Weg zum Hafen machen. Er ist sehr mitteilsam und sein Redefluss wird immer nur dadurch unterbrochen, dass das Visier seines Helmes (offener Mopedhelm) bei jedem Schlagloch nach unten klappt… ;)

Keine 20 Minuten spaeter sind wir auf der Insel. Ein Gefuehl wie in gleichnamigen Film. Irgendwie sind wir gegen alle Regeln doch noch ins Paradies gekommen. An der Bar gibt es einen Welcome Drink, angekommen!

Die naechsten Tage laufen im ganz normalen Inseltrott ab. Lesen, baden, schnorcheln und um 17:00 Uhr Beach Volleyball gegen die Jungs vom Tauchshop. 19:00 Uhr kulinarischer Hoehepunkt: das Buffet! Danach ab an die Bar, Billard, Backgammon oder einfach am Strand Loecher in den Sternenhimmel schauen. Aber eine Sache muessen wir hier noch erledigen bevor es weitergehen kann. Tauchen am Apo-Reef! Soll mit eine der besten Tauchsites in den Philippinen sein und das will was heissen, den tauchen ist fuer die meisten der Grund ueberhaupt hierher zu kommen. Andererseits muessen wir sehen, das wir ein Boot nach Coron bekommen und auch das ist nicht ganz einfach. Eine Faehrverbindung gibt es nicht und die Alternative waere zurueck nach Manila und fliegen. Aber ein, zweimal die Woche faehrt ein kleiner Frachter von San Jose nach Coron und das ist unsere Chance. Tauchen koennen wir aber nur wenn genuegend Leute zusammen kommen, den auch von Pandan, der naechsten Insel, ist es noch eine 2 Stunden Fahrt mit dem Boot bis zu dem Riff. Und am Sonntag haben wir Glueck, Samstag sind noch drei Taucher gekommen und Montag frueh faehrt der Frachter! Claudi hat sich leider eine Erkaeltung eingefangen und kann nur Schnorcheln. Das Tauchen ist eins mit Sternchen. Viele, viele Fische und darunter ein paar richtig grosse Haie. Mal abgesehen von den kleinen Bambosharks in Malaysia bin ich einem Hai noch nie so nah gewesen und zwar einem der laenger als drei Meter ist… Sehr interessant bis er an mir vorbeigeschwommen kommt und sich danach nochmal umschaut… aber danach laesst er sich nicht weiter stoeren. Schildkroeten, klein und gross konnte man schon beim Schnorcheln rund um Pandan sehen, sind also nicht mehr der Rede wert… ;) Morgen geht es weiter, aber Pandan werden wir immer in besonderer Erinnerung behalten! uebrigends, wer auch dieses Paradies entdecken will, der 25jaehrige Pachtvertrag den Denis und Dominic haben laeuft in drei Jahren ab!

Die Nordseite

Bei der Inselumrundung: Die Nordseite

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