shoppen und chillen
Kurz die Rothschild rauf und runter flaniert, die Allenby zum HaCarmel-Markt – die restlichen Strandutensilien kaufen – und dann im Galopp die letzten paar hundert Meter ans Meer! Das ist schon fast die Zusammenfassung des gesamten Tages, aber im Urlaub muss ja auch nicht alles hektisch sein, man darf es ja auch mal ruhig und entspannt angehen lassen. Auch wenn der Morgen schon wieder um 06:00 Uhr beginnen musste…. Sobald Arivd Mittagsschläfchen macht, dürfen wir auch Siesta machen. So eine Päuschen im Cafe neben dem troubolösen Markt bekommt eine ganz neue Qualität, wenn man weiss, dass man jetzt ein bis zwei Stunden mal seine Konzentration etwas anderem als dem Nachwuchs schenken darf. Ganz Tel Aviv weiss inzwischen was “Grüüüüner Mann” und “Roter Maaan” bedeutet. Unsere frühkindliche Verkehrserziehung hat leider nicht immer den gewünschten Erfolg, da sich der kleine Mann mit Vorliebe die grüne Ampel aussucht, egal für wenn diese geschaltet ist, aber die Aufmerksamkeit der näheren Umgebung ist ihm gewiss… Wie sich herausstellt ist Arvid ein ziemlich erfolgreicher Deutschlehrer, “Dai” und “Lilo” haben mehr Fortschritte beim teutonischen Zungenschlag gemacht, als in allen Treffen zuvor.
Zurück zum Strand: Mit dem Mittelmeer kann sich unser sonst so wasserscheuer Spross scheinbar auch schneller anfreunden als mit der Ostsee und das, obwohl die Wellen hier um einigen grösser sind. Wenigstens die Vorliebe für Sandkuchen ist die gleiche geblieben.
Mit dem Sonnenuntergang flanieren wir am Ufer bis zum alten Bahnhof von Jaffa. Zur Zeit ist gerade Sukkot, was mit dem hier gerade stattfindenden Fest aber anscheinend nichts zu tun hat. Süßes in allen Variationen, ein Fest für Schwangere.. Zum Glück gibt es aber auch noch eine “normale” Bar mit der für Israel unwahrscheinlich großen Auswahl von ca. 80 verschiedenen Biersorten.



